Horton hört ein Hu! Hot

Nico Steckelberg   06. März 2010  
Horton hört ein Hu!

Rückentext

Wer ruft da? Als Elefant Horton einen Hilferuf hört, kann er kaum glauben, dass er von Bewohnern eines Staubkorns stammt: den Hus. Ihre winzige Welt ist bedroht und Horton verspricht, ihnen zu helfen und sie in Sicherheit zu bringen. Die anderen Urwaldbewohner halten den Elefanten für völlig verrückt und sabotieren seinen Rettungsversuch nach Kräften. Doch Horton ist ein Elefant – und Elefanten stehen treu zu ihrem Wort. Wie gut für die Hus!

Extras:
• Kommentar der RegisseureJimmy Hayward und Steve Martino
• Entfallene Szenen
• Animationstests
• Wie man Figuren zum Leben erweckt
• Das ist ein riesiger Elefant:
• Die Animation von Horton
• Triff Katie
• Ein Mensch ist ein Mensch: Eine universelle Botschaft
• Unser Staubkorn: Die Erde
• Echte Dickhäuter:
• Wissenswertes über Elefanten
• Interaktives Musikspiel „Wir sind hier!“

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
7,0
Atmosphäre 
 
8,0
Darsteller 
 
10,0
Soundtrack 
 
7,0
Aufmachung/Extras 
 
9,0
Gesamtwertung 
 
8,2

Theodor Seuss Geisel – oder auch Dr. Seuss genannt - war ein US-amerikanischer Kinderbuch-Autor und Cartoonzeichner. Bekannt wurde er vor allemdurch seine Figur des „Grinch“. In den letzten Jahren sind ein paar Filme auf der Basis seiner Figuren und Geschichten in die Kinos gekommen. Darunter der „Grinch“ und „Ein Kater macht Theater“. Außerdem entstand auch der 2008 veröffentlichte Animationsfilm „Horton hört ein Hu!“. Letzterer erscheint jetzt in der DVD-Edition von Oetinger Kino.

Die Geschichte dreht sich um Horton, den sprechenden, tollpatschigen Elefanten, der plötzlich eine Stimme eines kleinen Menschen von einem vorbeifliegenden Staubkorn hört. Fortan versucht Horton in Kontakt zu treten mit dem „Hus“, den kleinen Menschen, deren Universum so klein ist wie ein Staubkorn – DAS Staubkorn. Und Horton muss die Hus einige Male vor so mancher Gefahr retten.

Der Film ist sehr farbenfroh, recht quietschig und kommt bei Kindern gut an. Allerdings ist die Lacherquoute nicht ganz so hoch wie beispielsweise bei Bee Movie, Shreck oder anderen Mitbewerber-Filmen.

Die deutsche Synchronisation ist sehr gut gelungen. Den Erzähler gibt Andreas Fröhlich (alias „Bob Andrews“ von den drei ???), Horton wird von Christoph Maria Herbst („Stromberg“) gesprochen und Anke Engelke leiht ihre Stimme dem Känguruh. Außerdem zu hören: Uwe Büschken (dt. Stimme von Hugh Grant), K. Dieter Klebsch („Dr. House“), Bernd Rumpf (dt. Stimme von Liam Neeson), Lutz Schnell (Hörspielsprecher und Schauspieler) und viele andere. Eine prima deutsche Fassung. Synchronregie hat übrigens „Justus Jonas“-Sprecher Oliver Rohrbeck geführt.

Die DVD hält noch einige Extras parat, z. B. entfallene Szenen, Kommentare der Macher und einige Blicke hinter die Kulissen.

Ein amüsanter Film für Kinder, der jedoch nicht so gut auf der Erwachsenen.-Ebene funktioniert wie das ein Shreck kann: Letzterer spricht Kinder und Erwachsene auf unterschiedlichen Ebenen an. Horton besitzt lediglich diese eine – kindlich bunte und Moral vermittelnde – Ebene. Dennoch: Ein schöner Familienfilm.

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