Meister des Lichts Neu
Nico Steckelberg
18. Oktober 2026
Hörspiel
Serienname
Folge Nr.
241
Autor
Sprecher
Hörspiellabel/Verlag
Erscheinungsjahr
Format
- CD
- Streaming
Anzahl Medien
1
Internetlink
Rückentext
Haben Aliens John Shadwell auserwählt, um den Menschen eine Botschaft mitzuteilen? Die drei ??? sind der Wahrheit auf der Spur. Der Lichtkünstler ist für seine Show in Rocky Beach zu Gast. Justus, Peter und Bob freuen sich auf die Lichtprojektionen, als plötzlich ein unerklärliches Leuchten am Himmel erscheint, das eindeutig nicht vom Künstler stammt. Ein Zeichen der Außerirdischen? Sind die Gerüchte wahr und Shadwell ist der Auserwählte? Das streitet der Meister des Lichts vehement ab, doch mit der Zeit beginnt er, an sich selbst zu zweifeln ...
Hörspiegel-Meinung
Nico Steckelberg
Story/Inhalt
6,0
Atmosphäre
6,0
Sprecher
8,0
Soundtrack
8,0
Aufmachung
9,0
Gesamtwertung
7,4
Wenn in Rocky Beach plötzlich rätselhafte Lichter am Himmel erscheinen und ein Künstler zum vermeintlichen Sprachrohr Außerirdischer wird, sind Justus, Peter und Bob gefragt. „Meister des Lichts“ beginnt mit einer interessanten Idee: John Shadwell gerät unfreiwillig ins Zentrum eines UFO-Mysteriums, während die öffentliche Begeisterung immer weiter zunimmt.
Nicolas König überzeugt als Lichtkünstler, dessen anfängliche Zurückweisung der Gerüchte zunehmend von Verunsicherung abgelöst wird. Der psychische Druck, unter dem Shadwell steht, hätte einen spannenden Schwerpunkt bilden können. Leider entwickelt sich sein Wandel stellenweise recht abrupt.
Die drei Detektive befragen Beteiligte, recherchieren und gehen Hinweisen nach. Das funktioniert grundsätzlich, doch die überschaubare Zahl der Figuren macht es nicht schwer, früh eigene Vermutungen anzustellen. Zudem wird die außerirdische Erklärung lange bemüht, ohne dass daraus ausreichend Spannung entsteht. Sobald die vermeintlichen Besucher aus dem All selbst ins Spiel kommen, verliert die Geschichte einen Teil ihrer Wirkung. Die Hintergründe erscheinen konstruiert, und die Auflösung durch Justus fällt für den betriebenen Aufwand erstaunlich knapp aus. Da hätte es ruhig etwas mehr Ermittlungsarbeit und weniger abschließenden Erklärungsmonolog geben dürfen.
Nehmen wir uns als Beispiel die Klassiker-Folge “Die bedrohte Ranch”: Auch hier geht es um das Thema Außerirdische, und auch hier gibt es Skeptiker und gleichsam Follower des Kults. Und doch ist die “Ranch” um längen spannender und atmosphärischer als “Meister des Lichts”. Doch woran liegt das?
Handwerklich gibt es weniger Anlass zur Kritik. Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich bilden das vertraute Zentrum der Serie, auch wenn Peter diesmal vergleichsweise wenig eigene Akzente setzen kann. Axel Milberg führt durch die Handlung, während Nicolas König und die übrigen Sprecherinnen und Sprecher für eine solide Besetzung sorgen. Musik und Geräusche unterstützen besonders die Szenen rund um die Lichtshow und die wachsende Aufregung in Rocky Beach.
„Meister des Lichts“ ist damit eine Folge, deren Inszenierung mehr überzeugt als ihre Geschichte. Die Idee verspricht ein reizvolles Spiel mit Täuschung und Massenbegeisterung, doch die Motive bleiben wenig überzeugend und das Finale löst die aufgebauten Erwartungen nur teilweise ein. Für einen unkomplizierten Hörspielabend reicht es durchaus, ein bleibender Höhepunkt der Reihe ist es jedoch nicht. Das Licht geht an, die Show beginnt – der große Aha-Moment bleibt leider im Schatten.
Nicolas König überzeugt als Lichtkünstler, dessen anfängliche Zurückweisung der Gerüchte zunehmend von Verunsicherung abgelöst wird. Der psychische Druck, unter dem Shadwell steht, hätte einen spannenden Schwerpunkt bilden können. Leider entwickelt sich sein Wandel stellenweise recht abrupt.
Die drei Detektive befragen Beteiligte, recherchieren und gehen Hinweisen nach. Das funktioniert grundsätzlich, doch die überschaubare Zahl der Figuren macht es nicht schwer, früh eigene Vermutungen anzustellen. Zudem wird die außerirdische Erklärung lange bemüht, ohne dass daraus ausreichend Spannung entsteht. Sobald die vermeintlichen Besucher aus dem All selbst ins Spiel kommen, verliert die Geschichte einen Teil ihrer Wirkung. Die Hintergründe erscheinen konstruiert, und die Auflösung durch Justus fällt für den betriebenen Aufwand erstaunlich knapp aus. Da hätte es ruhig etwas mehr Ermittlungsarbeit und weniger abschließenden Erklärungsmonolog geben dürfen.
Nehmen wir uns als Beispiel die Klassiker-Folge “Die bedrohte Ranch”: Auch hier geht es um das Thema Außerirdische, und auch hier gibt es Skeptiker und gleichsam Follower des Kults. Und doch ist die “Ranch” um längen spannender und atmosphärischer als “Meister des Lichts”. Doch woran liegt das?
Handwerklich gibt es weniger Anlass zur Kritik. Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich bilden das vertraute Zentrum der Serie, auch wenn Peter diesmal vergleichsweise wenig eigene Akzente setzen kann. Axel Milberg führt durch die Handlung, während Nicolas König und die übrigen Sprecherinnen und Sprecher für eine solide Besetzung sorgen. Musik und Geräusche unterstützen besonders die Szenen rund um die Lichtshow und die wachsende Aufregung in Rocky Beach.
„Meister des Lichts“ ist damit eine Folge, deren Inszenierung mehr überzeugt als ihre Geschichte. Die Idee verspricht ein reizvolles Spiel mit Täuschung und Massenbegeisterung, doch die Motive bleiben wenig überzeugend und das Finale löst die aufgebauten Erwartungen nur teilweise ein. Für einen unkomplizierten Hörspielabend reicht es durchaus, ein bleibender Höhepunkt der Reihe ist es jedoch nicht. Das Licht geht an, die Show beginnt – der große Aha-Moment bleibt leider im Schatten.


