Der Lumpensammler von Paris

Der Lumpensammler von Paris

Michael Brinkschulte   05. Juni 2024  
Der Lumpensammler von Paris

Rückentext

Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem grausigen Mord an einem Lumpensammler und dem geheimnisvollen Verschwinden des jungen Maurice Beaumont? Sherlock Holmes und Dr. Watson reisen nach Paris und machen im dortigen Polizeiarchiv eine überraschende Entdeckung ...

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
9,0
Sprecher 
 
10,0
Soundtrack 
 
9,0
Aufmachung 
 
10,0
Gesamtwertung 
 
9,2

Wie ist das Hörspiel umgesetzt?
 
Wie gewohnt sind Detlef Bierstedt als Chronist Dr. Watson und Joachim Tennstedt in der Rolle des Sherlock Holmes zu hören, die zusammen mit zehn weiteren hochkarätigen Sprecherinnen und Sprechern dieses auf zwei CDs untergebrachte Hörspiel eingesprochen haben. Die Atmosphäre wird durch gezielt eingesetzte Musik und passende Geräusche unterstützt.
 
Das Booklet beinhaltet eine Aufstellung der bisherigen Folgen dieser Serie und der Serie Gruselkabinett. Auf der Rückseite des Booklets sind die Namen der Sprecher innen und Sprecher sowie deren Rollen nachzulesen. Unter dem Tray finden sich Verweise auf vier Folgen nebst Coverdarstellung.
Das Cover der Folge selbst bietet einen Blick auf Holmes und Watson die in einiger Entfernung zum im Hintergrund gut erkennbaren Eifelturm stehen. Ein gelungener Blickfang, der auch durch die sonstigen Details auf das Hörspiel aufmerksam macht.
 
 
Hörspiegel Meinung:
 
Der neuste Fall aus der Reihe um die "Geheimen Fälle des Meisterdetektivs" bietet eine wendungsreiche Handlung, die Sherlock Holmes aus dem heimischen London nach Paris führt. Zunächst startet das Geschehen mit einer Konfrontation zwischen Holmes und Mrs. Hudson, in die Dr. Watson hinein gerät, als er nach Hause zurückkehrt. Diese Situation klärt sich und Holmes fühlt sich in seiner Position bestärkt. Im Anschluss daran geht es dann ohne große Vorbereitungsmöglichkeiten für Dr. Watson, gemeinsam nach Paris, denn hier gilt es einem Auftrag des Monsieur Beaumont nachzugehen. Dieser bezieht sich auf die Suche nach dessen Sohn, der seit längerer Zeit vermisst wird. Dessen junge Frau scheint ihn jedoch nicht großartig zu vermissen. 
Mit Hilfe verwandtschaftlicher Beziehungen gelingt es Holmes und Watson den Fall Schritt für Schritt zu lösen.
 
Dieser neueste Fall der Reihe bietet neben spannender Unterhaltung auch eine gehörige Portion Humor. Die Spielzeit von über 113 Minuten zieht wie im Flug vorbei, nach und nach fallen die einzelnen Teile der Handlung an die richtige Stelle und  ergeben ein immer klareres Bild. Und am Ende der Handlung fühlt man sich bestens unterhalten und froh, dass der Fall gelöst ist, bei dem man stets zum Mit-Ermittelnden wird.
 

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