Zorn der Verlierer Neu
Michael Brinkschulte
18. August 2026
Hörbuch
Untertitel
Band 16
aus der Reihe
Autor(en) oder Hrsg.
Sprecher
Verlag
Erscheinungsjahr
Format
Download
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Rückentext
An der Universität von Athen geraten die Geisteswissenschaften immer mehr unter Druck, Technik- und Wirtschaftsfächer hingegen werden gefördert. Viele Studierende wehren sich rabiat gegen diese Politik. Als ein Mathematikprofessor tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht sogleich auf die jungen Aufrührer. Kostas Charitos und Antigoni Ferleki gehen der Spur nach, doch verirren sie sich bald im Labyrinth der griechischen Bildungsstätten.
Hörspiegel-Meinung
Michael Brinkschulte
Story/Inhalt
6,0
Atmosphäre
6,0
Sprecher
6,0
Aufmachung
--
Gesamtwertung
6,0
Wie ist das Hörbuch umgesetzt?
Mit ruhiger Stimme und zurückgenommenem Lesetempo trägt Daniel Buser diesen inzwischen 16. Band aus der Reihe um Kostas Charitos vor. Dabei setzt er seine Stimme gezielt ein, um Dialoge etwas lebhafter zu gestalten, doch hier fehlt gerade in dramatischen Sequenzen mehr Tempowechsel, um die Dynamik dieser Situationen darzustellen.
Rund sieben Stunden Spielzeit bietet dieses Hörbuch, das nur als Download erschienen ist.
Da es sich um eine reine Download-Veröffentlichung handelt, bleibt der Punkt Ausstattung unbewertet.
Hörspiegel Meinung:
Die Handlung dieses Falls ist mit dem Rückentext schon weitgehend umrissen. Nach einer Darstellung der Ereignisse an den Universitäten und der zunächst für Kostas Charitos und Antigoni Ferleki im Fokus stehende Aufgabe sich mit den Unruhen auseinander zu setzen, folgt der Wechsel in Richtung des Mordfalls und dessen Lösung.
Gesellschaftliche Probleme in verschiedenen Bereichen werden in diesem Buch aufgegriffen, auch Auswirkungen von Corona auf die Wirtschaftslage werden angesprochen, hinzu kommen die Fakten zum Kriminalfall selbst. Die Erzählpassagen wirken solide, bauen ein wenig Spannung auf, lassen aber keine wirklich mitreißende Atmosphäre aufkommen. Was hinzu kommt sind zuweilen nichtssagende Gespräche, die eher langweilig wirken.
Ein Fall mit Längen in den Beschreibungen und wenig Spannung, der mich nicht wirklich mitnehmen konnte. Dies liegt nicht zuletzt auch im Vortrag begründet, der zu wenig Dynamik bietet.



