Zu alt für sowas Neu
Christine Rubel
17. August 2026
Buch-Tipp
Autor(en)
Genre
Anzahl Seiten
328
Verlag
Erscheinungsjahr
Internetlink
Rückentext
Es ist nie zu spät, einer alten Frau das Morden beizubringen...
Ein messerscharfer, spannungsgeladener neuer Thriller der Sunday Times-Bestsellerautorin Samantha Downing - ‚scharf, listig und düster komisch‘
Man würde nie erraten, dass Lottie Jones Leichen im Keller hat. Sie lebt schon seit Jahrzehnten in der Stadt. Sie wird älter. Sie liebt die einfachen Freuden wie den wöchentlichen Bingo-Abend in der Kirche und das Tratschen mit ihren Freundinnen über das Liebesleben ihrer Kinder. Aber als die investigative Journalistin Plum Dixon vor ihrer Haustür auftaucht und Fragen über Lotties Vergangenheit stellt, insbesondere über ihre Verbindung zu zahlreichen ungelösten Morden, nun, das kann Lottie wirklich gar nicht leiden.
Aber mit Mord ungeschoren davon zu kommen, ist schwer genug, wenn man jung ist. Und als Lottie ein weiteres lästiges Klopfen an der Tür hört, wird ihr klar, dass dieses Verbrechen sie womöglich selbst das Leben kosten könnte.
Hörspiegel-Meinung
Christine Rubel
Story/Inhalt
7,0
Atmosphäre
7,0
Aufmachung
8,0
Gesamtwertung
7,3
Plum Dixon hat eine Vision: Eine Fernsehserie über zu Unrecht beschuldigte Menschen zu produzieren. Leider fängt sie damit bei Lottie Jones an. Eine Dame im Rentenalter, nicht mehr ganz fit, fest eingebunden im Kirchenkreis. Falsch verdächtigt - bestimmt.
Doch Lottie will nicht interviewt werden, denn ihre Vergangenheit soll nicht noch einmal an die Öffentlichkeit gezerrt werden. Und so tut sie dass, was sie am Besten kann: morden. Kaltblütig, brutal, trotz ihrer alterbedingten Wehwehchen. Es wird zunehmend schwieriger, die unliebsamen Besucher, den heiratswilligen Sohn, die schmerzende Hüfte und das Bingokränzchen unter einen Hut zu bringen. Wird ihr ihre Vergangenheit um die Ohren fliegen?
Fazit: Ich bin hin- und hergerissen. Samatha Downing beschreibt die alternde Lottie mit allen Problemen, die das Alter so mit sich bringt, sehr gut. Was mich gestört hat, war die Brutalität und Kaltschnäuzigkeit, mit der die Protagonistin zu Werke geht. Ja, ich weiß. Serienkillerin war Programm und das Cover ist blutrünstig genug. Aber ich konnte mich nicht mit Lottie anfreunden.
Doch Lottie will nicht interviewt werden, denn ihre Vergangenheit soll nicht noch einmal an die Öffentlichkeit gezerrt werden. Und so tut sie dass, was sie am Besten kann: morden. Kaltblütig, brutal, trotz ihrer alterbedingten Wehwehchen. Es wird zunehmend schwieriger, die unliebsamen Besucher, den heiratswilligen Sohn, die schmerzende Hüfte und das Bingokränzchen unter einen Hut zu bringen. Wird ihr ihre Vergangenheit um die Ohren fliegen?
Fazit: Ich bin hin- und hergerissen. Samatha Downing beschreibt die alternde Lottie mit allen Problemen, die das Alter so mit sich bringt, sehr gut. Was mich gestört hat, war die Brutalität und Kaltschnäuzigkeit, mit der die Protagonistin zu Werke geht. Ja, ich weiß. Serienkillerin war Programm und das Cover ist blutrünstig genug. Aber ich konnte mich nicht mit Lottie anfreunden.



