Die Wanderheiler. Maya und die Kunst der Weltenwanderer.

Die Wanderheiler. Maya und die Kunst der Weltenwanderer. Hot

Astrid Daniels   02. März 2013  
Die Wanderheiler. Maya und die Kunst der Weltenwanderer.

Buch-Tipp

Anzahl Seiten
198
Erscheinungsjahr
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Rückentext

Tiefe Nacht lag über dem Moor, als Maya aus dem Schlaf aufschreckte. Zwei Stimmen hatten sie geweckt. Natürlich ist sie ein Weltenwanderer, daran besteht kein Zweifel , krächzte eine fremde Stimme. Wir können uns auch irren , widersprach Mayas Großmutter. Irren? , entgegnete das Krächzen. Sie hat deinen Stein erkannt, und sie konnte deine Hände auf ihm spüren. Du musst den Tatsachen ins Auge sehen, Friedensstimme.
Mit dreizehn Jahren entdeckt die vaterlose Maya Unglaubliches: Sie entstammt einer Familie von Heilern, Weltenwanderern, um genau zu sein die Menschen helfen können, indem sie in die Vergangenheit reisen. Nur wenn sie es schaffen, in vergangenen Zeiten geschehenes Unglück zu verändern oder abzuwenden, wird der Mensch in der Gegenwart geheilt.
Und so zögert Maya keine Sekunde, als ihre Freundin dringend ihre Hilfe benötigt. Sie stürzt sich waghalsig in ihr erstes Abenteuer und findet sich in der finsteren Zeit der Hexenverfolgung wieder.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
9,0
Aufmachung 
 
10,0
Gesamtwertung 
 
9,0

Junge Leser werden die alltäglichen Probleme und Sorgen der Protagonistin auf jeden Fall wiedererkennen. Die ersten gemeinsamen Ausflüge mit Jungen sind hierbei zu Beginn des Buches genauso ein Thema wie der Sommerurlaub bei der Großmutter und das Nachthemd der Mama, das als „Schnuffeltuch“ herhalten muss.

Mit kindlicher Naivität ergründen die beiden Freundinnen Annika und Maya das Geheimnis von Mayas Großmutter. Dabei entdeckt auch Maya ihre besonderen Fähigkeiten. Der Uhu Bartholomäus erklärt ihr was es heißt ein Weltenwanderer zu sein.
Als die Erkrankung von Annika immer schmerzhafter wird, begibt sich Maya auf ihre erste Zeitreise und landet im finsteren Mittelalter. Dort angekommen wird sie mit Hexenverfolgung, Folterungen und Aberglauben der damaligen Zeit konfrontiert.

Erwachsene kommen hierbei nicht ganz auf ihre Kosten. Die Geschichte ist einfach gestrickt ohne hierbei jedoch platt oder einfallslos zu wirken. Das Buch ist liebevoll gestaltet und am Ende eines jeden Kapitels ist eine gezeichnete Illustration zu sehen. Die Sprache ist sehr einfach gehalten und macht das Buch zu einem Lesevergnügen für junge Leser ab zwölf Jahren.

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