Fortitude Hot
Musik
Hörspiegel-Meinung
Vielleicht gibt es da draußen Menschen, die vom Metalcore immer noch nicht genug haben. Ich gehöre nicht dazu, vor allem nicht, wenn ein Album nur Durchschnittsware bietet. Kein Riff, das man nicht schon mal irgendwo gehört hat, und die Refrains mit melodischem Gesang haben nicht genug Ohrwurmqualitäten um irgendeinen Eindruck zu hinterlassen.
Dazu kommen noch verstörende Synthie-Einsätze und ein Gitarrist, der im Booklet an jeder Stelle genannt werden möchte. Ja, wir haben es verstanden. Du bist für alles hier verantwortlich, Kim Choo.
Der gelungenste Song ist der Album-Closer „Let Go“, der einen schlussendlich doch in Frieden aus dem Album gehen lässt.
Das Beste an dem Album ist aber seine Produktion. Fredrik Nordström und Herik Udd haben im Fredman Studio mal wieder eine Meisterleistung vollbracht und abermals einen markerschütternd guten Sound kreiert.