Odessea Sonorum Neu
Michael Brinkschulte
29. Juni 2026
Hörspiegel-Meinung
Michael Brinkschulte
Gesamtwertung
9,0
Christof Lauer ist Saxophonist und hat schon in verschiedenen Formationen gespielt. Dies schon seit den 1970ern. Und diese Erfahrung mit seinem Instrument sowie das spielerische Können wird hier in einem über 50 minütigem Album zum Besten gegeben. Damit nicht genug, denn das Album umfasst nur drei Stücke. Das erste und längste ist das Titelstück mit rund 25 Minuten Spieldauer, die weiteren beiden „Pinus Pinea“ und „This is for Heinz“ bringen es auf 12 und 16 Minuten.
Geboten wird ein Set aus freien Improvisationen, die alle live in der alten Nikolaikirche in Frankfurt aufgenommen wurden. Zum Teil kann man die Publikumsreaktionen hören, die dieses imposante Solo nach sich zieht.
Christof Lauer spielt ohne weitere Begleitung mit seinen Saxophonen und erzeugt dadurch eine intensive Grundsituation. Durch den gewählten Raum der Kirche, wirkt dieser hinsichtlich des Halls nach und eben diesen Hall weiß Lauer zu nutzen, um die Stimmungen und Klänge zu erweitern.
Christof Lauer spielt ohne weitere Begleitung mit seinen Saxophonen und erzeugt dadurch eine intensive Grundsituation. Durch den gewählten Raum der Kirche, wirkt dieser hinsichtlich des Halls nach und eben diesen Hall weiß Lauer zu nutzen, um die Stimmungen und Klänge zu erweitern.
Ein großartiges Stück freier Improvisation voller Melodien, Klänge und Tempowechseln, das beeindruckt.



