Kohle, Mord und Stahl - Das Totenhaus

Kohle, Mord und Stahl - Das Totenhaus Neu

Christine Rubel   10. Januar 2026  
Kohle, Mord und Stahl - Das Totenhaus

Hörbuch

Untertitel
Elin Akay und Jana Fäller ermitteln
aus der Reihe
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Anzahl Medien
1

Rückentext

Eine blutüberströmte Frau wird in die Psychiatrische Notfallambulanz Essen eingeliefert. Die Forensische Psychiaterin Jana Fäller übernimmt den Fall, doch ihre Patientin, die sich Eva nennt, kann sich an nichts erinnern. Und das Blut auf ihrem Körper stammt von jemand anderem. Jana zieht ihre Freundin Elin Akay hinzu, Kriminalhauptkommissarin der Mordkommission. Erste Ermittlungen führen sie zur Stinnes-Villa, einst Wohnsitz des Zechendirektors – ein düsterer, verlassener Ort. Dort findet sie den Mann, dessen Blut Janas Patientin an sich trägt: Er ist tot, brutal erschlagen.
Das Opfer, Ali Surat, ist kein Unbekannter, sein Vater ist Rabih Surat, Friedensrichter und Vermittler zwischen arabischen Familien. Und Ali ist nicht der Erste, der in der Stinnes-Villa umkommt: In den Gemäuern sind bereits zwei Morde geschehen, man nennt sie «das Totenhaus».
Während ihre Kollegen Clankriminalität vermuten, befragt Elin die Bergleute. Ihre Ermittlungen führen sie in die Vergangenheit, lange bevor in der Villa der erste Mord geschah. Damals, zur Zeit des Bergbaus, ist untertage ein anderes Verbrechen geschehen. Eine Tat, deren Folgen bis heute reichen …

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
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Atmosphäre 
 
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Sprecher 
 
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Aufmachung 
 
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Gesamtwertung 
 
9,0

Der zweite Fall der Ruhrpott-Krimireihe führt Elin Akay und Jana Fäller in das sogenannte Totenhaus. Eine verlassene Villa, die nun den dritten Toten sieht. Dazu kommt eine junge Frau mit Gedächtnisverlust und Blut an den Kleidern. Die beiden geraten in einen Clan-Zwist, in dem sie die Hilfe von Janas Ex-Freund Tim benötigen. Doch war es wirklich eine Art von Blutrache, die den jungen Araber das Leben kostete? Auffällig sind die Verbindungen zum Bergbau, doch wie die Fäden tatsächlich gespannt sind, wird erst zum Schluss deutlich...

Martin Conrath springt zwischen verschiedenen Ebenen und Personen hin und her. Im Gegensatz zu anderen Roman ist das schlüssig und erhöht die Spannung. Von Anfang an ist klar, das der Anfang in der Vergangenheit liegt, doch den Ermittlungen bin ich gerne gefolgt.
Die beiden Protagonistinnen und ihr Team sind komplexe Persönlichkeiten, die tief im Ruhrpott verwurzelt sind. Sehr spannend und mit gut recherchiertem Lokalkolorit und Hintergrund zum Bergbau.

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