Das verlorene Kind Hot

Christine Rubel   26. November 2016  
Das verlorene Kind

Hörbuch

Autor(en) oder Hrsg.
Erscheinungsjahr
Format
MP3-CD
Anzahl Medien
2

Rückentext

Wer ist meine Mutter und wem kann ich trauen?
Malone ist ein ganz normaler Junge. Er spielt gern mit seinem Stofftier und liebt es, Geschichten zu erfinden. Oder sagt er etwa die Wahrheit, wenn er behauptet, dass die Frau, bei der er lebt, nicht seine leibliche Mutter ist? Keiner glaubt ihm, außer der Schulpsychologe Vasile, der ahnt, dass Malone in großer Gefahr schwebt. Auf der Polizeiwache in Le Havre schenkt Kommissarin Marianne ihm zunächst wenig Beachtung. Erst als Vasile bei einem mysteriösen Unfall ums Leben kommt, stellt sich plötzlich die Frage: Wer ist Malone? Und wer seine Mutter?

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
7,0
Atmosphäre 
 
7,0
Sprecher 
 
8,0
Aufmachung 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
7,3

Ein kleiner Junge, dem niemand glaubt. Ein Psychologe, der nicht locker lässt. Eine Kommissarin, die einen schweren Raub aufklären und die Täter hinter Gitter bringen will. Eine Mutter, die ihr Kind behalten will, unter allen Umständen. Was am Anfang sehr verwirrend ist, wird nach und nach zu einer Geschichte, die alle Geschehnisse auf verzwickte Weise verknüpft. Eine tragende Rolle spielt dabei Malones Kuscheltier Gouti, das Geschichten erzählen kann. Wilde Geschichten von Raketen und Menschenfressern. Doch haben diese Geschichten irgendeine Bedeutung? Oder ist das alles nur blühende Phantasie? Bis die Kommissarin begreift, wie alles zusammenhängt, ist es fast zu spät. Denn auch sie hat eine Rolle im Spiel um ein verlorenes Kind.
Die Story um den Jungen Malone hat mich in erster Linie verwirrt. Denn sie beginnt fast am Ende und springt ziemlich hin und her. Erst spät wird klar, dass die Dinge überhaupt zusammenhängen. Dann wurde es durchaus spannend, das Ende war allerdings eher mäßig. Gut beschrieben dagegen wird die Manipulation, denen der kleine Junge ausgesetzt wird. Zu seinem Besten? Frank Stieren liest die ungekürzte Lesung auf 2 MP3 im Pappschober gut. Er wechselt nur leicht seine Stimmlagen, hilft aber dadurch, dem roten Faden zu folgen. Trotz einiger Leichen kein rasanter Thriller, sondern eher ein Krimi auf psychologischer Basis. Etwas langatmig, aber unterhaltsam.
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