Aus der Release-Info entnehmen wir: „‘Horror Vacui‘ bezeichnet die Angst vor der Leere, aus der das zutiefst menschliche Bedürfnis folgt, alles mit einem Sinn zu erfüllen. Der Mensch kann die Idee der absoluten Leere nicht ertragen, sie gerät zu seinem existenziellen Alptraum – vor allem als Angst vor seelischer Leere.“
Leer sind die zwei Doppel-CD wahrlich nicht.
Mit „Horror Vacui – The Eeriest Tales
of Asp so far“ legen Alexander F. Sprenger (alias Asp) und seine Band einen
musikalischen Querschnitt durch ihr künstlerisches Schaffen vor. Auf
zwei CDs darf sich der Asp-Fan über größtenteils neu aufgenommene
und neu gemasterte Studio-Versionen alter Asp-Hits freuen. Dazu kommen
diverse Video-Edits und Remixe sowie der „previously unreleased Track“
namens „So viel tiefer“.
Mir persönlich ist die männliche Stimme sehr gewöhnungsbedürftig. Die Lyrics enthalten häufig typische Motive der schwarzen Szene und schmücken sich mit gothic-populären Motiven. Dass die Gesamtmischung jedoch sehr gut beim Publikum ankommt, beweist die Live-Doppel-CD Akoasma, auf der die Band ein wahres Live-Feuerwerk abbrennen. Die Menge tobt!
Besonders erwähnenswert ist die Aufmachung der beiden CD-Paks. Hervorragende Layouts und Artworks, das sind wahre Sammlerstücke, wie vieles von Trisol!
Anspieltipps: „Ich will brennen“, „Hunger“ und „Stille der Nacht“.
Das Gesamtbild ist sehr stimmig, da mich
das Songwriting und die Melodieführung jedoch nicht vollständig
überzeugt hat, gebe ich gute 8 Punkte!
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