Das Häschen-Harakiri. Neue Sterbehilfe für Todesmutige Langohren

Das Häschen-Harakiri. Neue Sterbehilfe für Todesmutige Langohren Hot

Nico Steckelberg   01. November 2013  
Das Häschen-Harakiri. Neue Sterbehilfe für Todesmutige Langohren

Comic-Tipp

Autor(en) / Hrsg.
Zeichnungen / Paintings
Verlag
Anzahl Seiten
80

Rückentext

Auch Sympathieträger haben Depressionen. Andy Riley hat genau hingeschaut und enthüllt mit schockierender Offenheit, wie sich unsere langohrigen Kuscheltiere vom Acker machen. Für immer.

Sie sind Hasen, sie sind flauschig, und sie haben nur eins im Sinn: sich umzubringen. Sie meucheln sich mit dem Hackebeil, sie werfen sich im passenden Augenblick unter die Stilettos schöner Frauen, sie verstecken sich im Barbecue. Fest steht: Keiner stirbt so kreativ wie Häschen, und das Schönste ist, dass wir ihnen dabei zusehen dürfen. Denn das ist nicht triefend traurig, sondern zum Kreischen komisch.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
6,0
Atmosphäre 
 
8,0
Zeichnungen 
 
9,0
Kolorierung 
 
8,0
Gesamtwertung 
 
7,8

Wie kann man nur so böse sein? Diese putzigen kleinen Häschen solche fiese, grauenvolle Tode sterben zu lassen. Andy Riley bietet mit „Das Häschen-Harakiri“ neue Sterbehilfe für todesmutige Langohren.

Egal ob von Thomas, der fröhlichen Lokomotive überrollt, von Messern und Hackebeilchen zerteilt, Opfer der Gravitation oder im Säurebad aufgelöst. Die Todesarten für die kleinen puscheligen Langohren sind überaus kreativ erdacht und gewiss nichts für Kinder.

Fazit: Makaber, schwarzhumorig und putzig zugleich. Suizidale Hoppelhäschen en masse.

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